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Liestal Kultur

Aktuelle Veranstaltungen

Sonderausstellung ‹Badekuren im Entdeckerland. Zur Geschichte des Fremdenverkehrs zwischen Jura und Rhein›
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Sa., 14. März 2026 bis 03. Januar 2027

Sonderausstellung ‹Badekuren im Entdeckerland. Zur Geschichte des Fremdenverkehrs zwischen Jura und Rhein›

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Sa., 14. März 2026 bis 03. Januar 2027.
Wussten Sie, dass die Nordwestschweiz in früheren Jahrhunderten Fremde von weither anzog – Menschen, die in einem Kurhotel eine Badekur genossen, durch die malerische Landschaft flanierten und besonders reizvolle Ansichten in ihren Reisetagebüchern skizzierten? Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs war es denn auch keine Seltenheit, dass sich Besucherinnen und Besucher aus unterschiedlichen Ländern für mehrere Tage oder gar Wochen im Hinterland der Stadt Basel aufhielten.
Die Ausstellung will anhand verschiedenartiger Dokumente und Installationen zeigen, welche Entwicklung der Fremdenverkehr in unserer Region durchlief, welche Klientel früher das Land zwischen Jura und Rhein aufsuchte und welche Kundschaft heute mit welchen Angeboten angesprochen wird. Dabei gibt es auch viel Überraschendes zu entdecken.
Remo Zumstein: ‹Fun fact – Powerpoint-Erzählkabarett im Indikativ›
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Dienstag, 24. März 2026
19:30 Uhr

Remo Zumstein: ‹Fun fact – Powerpoint-Erzählkabarett im Indikativ›

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Dienstag, 24. März 2026. 19:30 Uhr
Burgdorf, 1988: Im Abstand von 29 Tagen kommen Freunde fürs Leben zur Welt. In einem farbig-verspielten Kabarettprogramm mit irrwitzigen Powerpoint-Höhenflügen und menschlichem Tiefgang erzählt Zumstein die Geschichte dieser von Krisen begleiteten Freundschaft und lässt dabei sogar den Nobelpreisträger Carl Spitteler zu Wort kommen.
Der Emmentaler Spoken-Word-Autor begeistert durch Texte voller Sprachwitz und überbordender Fabulierlust, aber auch durch kluge Pointen, und ist auf den Kleinkunstbühnen der ganzen Deutschschweiz anzutreffen. In Liestal hat sich der zweifache Poetry-Slam-Schweizermeister (2016 im Einzel, 2022 im Team mit Pesche Heiniger) auch als Rekordsieger des Dichter:innen-Slams unvergesslich gemacht.
Eintritt: Fr. 20.– / 10.–
MITTAGSKINO – THE NARRATIVE
Kino Sputnik
Dienstag, 24. März 2026
12:15–14:00 Uhr

MITTAGSKINO – THE NARRATIVE

Kino Sputnik
Dienstag, 24. März 2026. 12:15–14:00 Uhr
THE NARRATIVE
Schweiz 2026, 103', OV/d

Regie: Bernard Weber, Martin Schilt


Eröffnungsfilm der Solothurner Filmtage 2026

The Kweku Adoboli Story – Solange Kweku Adoboli für die UBS London Millionen erwirtschaftet, scheint ihm eine goldene Zukunft sicher. Doch als der junge Trader die Verantwortung für einen Verlust von 2.3 Milliarden Dollar übernimmt, ändert sich das Narrativ schlagartig. Der Film hinterfragt die gängige Darstellung seiner Geschichte und stellt das Gerichtsverfahren anhand der originalen Protokolle nach – ein Prozess, der mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet.
The Narrative, ein Film über Verantwortung innerhalb des Räderwerks des globalen Kapitalismus.


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Für alle Filmhungrigen. Dienstags um 12:15 Uhr zeigen wir einen Film aus unserem aktuellen Programm. Ohne Werbung, ohne Pause. Mitgebrachtes Essen kann während der Vorstellung genossen werden.
JEM3 Jazztrio – «APICES» – Improvisationstrio aus New York
Kulturscheune Liestal
Donnerstag, 26. März 2026
20:00 Uhr

JEM3 Jazztrio – «APICES» – Improvisationstrio aus New York

Kulturscheune Liestal
Donnerstag, 26. März 2026. 20:00 Uhr
Marco Cappelli (Classical ‘Extreme’ Guitar, Electric Guitar, Electronics), Elliott Sharp (8 Strings Guitar, Bass Clarinet, Electronics) und J.T. Lewis (Drums, Percussion)


JEM3 ist ein Improvisationstrio, das die vielfältigen Talente dreier einzigartiger Musiker vereint: Schlagzeuger JT Lewis, Gitarrist und Reed-Spieler Elliott Sharp und Gitarrist Marco Cappelli. JEM3 entstand aus einer improvisierten Session auf Initiative von Cappelli. Das Ergebnis gefiel allen so gut, dass weitere Auftritte folgten. Sie beschlossen, eine Session in den GSI Studios zu buchen, und das Ergebnis ist das Debütalbum Apices, das 2025 veröffentlicht wurde.

Neben ihrer Meisterschaft auf ihren Instrumenten und ihren innovativen Ansätzen verfolgt JEM3 die Strategie der spontanen Komposition, bei der Struktur und Erzählbogen ebenso viel Gewicht haben wie instrumentale Kreativität.

James Taylor ‘JT’ Lewis, Mitglied der Band Harriet Tubman, hat mit vielen Künstlern wie Herbie Hancock, David Sanborn, Sting, Lou Reed, Marianne Faithfull, Elvis Costello, Whitney Houston, Debbie Harry und anderen gespielt oder Aufnahmen gemacht.

Elliott Sharp ist Komponist und Multi-Instrumentalist, der Terraplane und SysOrk leitet und mit dem unter anderem mit der Radiosinfonie Frankfurt, Cecil Taylor, Hubert Sumlin, Christian Marclay, Bachir Attar, Nusrat Fateh Ali Khan und Debbie Harry zusammengearbeitet haben.

Marco Cappelli hat mit einer Vielzahl von Künstlern wie Anthony Coleman, Michel Godard, Butch Morris, Franco Piersanti, Jim Pugliese, Enrico Rava, Marc Ribot, Adam Rudolph und Markus Stockhausen gespielt oder Aufnahmen gemacht. Er studierte u.a. auch in Basel.



Weitere Informationen:
www.youtube.com/watch?v=aINQfAd_eBI (JEM3 promo video)
TERRESTRIAL VERSES
Landkino im Sputnik
Donnerstag, 02. April 2026
20:15–22:30 Uhr

TERRESTRIAL VERSES

Landkino im Sputnik
Donnerstag, 02. April 2026. 20:15–22:30 Uhr
Reihe: Teheran

TERRESTRIAL VERSES
Iran 2023, 77 Min. Farbe. DCP. OV/d/f

Regie: Ali Asgari, Alireza Khatami


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«Neun brillante, schwarzhumorige Episoden erzählen vom Alltag in der Islamischen Republik Iran» Viktoria Oppenhoff, artechock film

«In neun Episoden erzählen Alireza Khatami und Ali Asgari von Menschen, die sich in ihrem Alltag mit staatlicher Willkür, totalitärer Kontrolle und mit ebenso profanen wie unfassbaren Begegnungen mit einer allgegenwärtigen Bürokratie konfrontiert sehen. Da möchte Vater Staat nicht nur ein Wörtchen mitreden bei der Namenswahl für Neugeborene.» Rex Bern

«Dass man das Kino nach knapp achtzig Minuten trotz allem beschwingt verlässt, ist weniger diesem uneindeutigen Ende geschuldet, als dem hintergründigen Witz zu verdanken, den die Figuren ihrer beklemmenden Situation abtrotzen. Manchmal sind es subversive Gesten, subtil genug, um in ihrer Provokation ambivalent zu bleiben: Farbod, der den Hemdsärmel über den Ellbogen hochkrempelt und dann unvermittelt die geballte Faust in die Höhe hält, um dem Beamten sein Tattoo am Oberarm zu präsentieren.» Franziska Meister, WoZ
TAXI TEHERAN
Landkino im Sputnik
Donnerstag, 09. April 2026
20:15–22:30 Uhr

TAXI TEHERAN

Landkino im Sputnik
Donnerstag, 09. April 2026. 20:15–22:30 Uhr
Reihe: Teheran

TAXI TEHERAN
Iran 2015, 82 Min. Farbe. DCP. OV/d/f

Regie: Jafar Panahi


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«Eine grosse Tragikomödie auf kleinstem Raum» WoZ

«Ein Taxi fährt durch die farbenfrohen Strassen der pulsierenden Stadt Teheran. Die unterschiedlichsten Menschen steigen zu. Der Fahrer spricht mit den Passagieren, die offen und unverblümt sagen, was sie denken. Da ist etwa ein Raubkopierer, der Filme vertreibt, deren offizielle Aufführung verboten ist. Oder ein Mann, der aus Angst ein Verbrechen nicht anzeigt. Und zwei abergläubische Damen, die ein Goldfischglas zu einer Quelle bringen müssen, um ein Unglück abzuwenden. Während der teils heiteren, teils dramatischen Fahrten wird politisiert und gescherzt. Am Steuer des Taxis sitzt niemand Geringeres als der Regisseur Jafar Panahi selbst.» Kult.kino

«Taxi ist eine raffinierte Eulenspiegelei, ein witziges und wahrscheinlich auch wieder nicht ungefährliches Spiel mit dem Feuer und der Ungerechtigkeit. Und einer jener Filme, die zwangsläufig dazu führen, dass man wieder einmal mit schlechtem Gewissen und leicht schockiert die Kunst bewundert, die entsteht, wenn die Zensur originelle Umgehungen ihrer selbst erzwingt.» Michael Sennhauser, SRF
TATTI, PAESE DI SOGNATORI – SONDERVORSTELLUNG IN ANWESENHEIT DES REGISSEURS RUEDI GERBER
Kino Sputnik
Sonntag, 12. April 2026
10:30–12:30 Uhr

TATTI, PAESE DI SOGNATORI – SONDERVORSTELLUNG IN ANWESENHEIT DES REGISSEURS RUEDI GERBER

Kino Sputnik
Sonntag, 12. April 2026. 10:30–12:30 Uhr
Sondervorstellung in Anwesenheit des Regisseurs Ruedi Gerber
TATTI, PAESE DI SOGNATORI
Schweiz 2025, Dokumentation, 92 Min. OV/df, Ab 0J

Regie: Ruedi Gerber


Im Zuge der Globalisierung wurden weltweit unzählige ländliche Gemeinden aufgegeben – vom Mittle-ren Westen Amerikas bis zu den Bergdörfern Italiens, und Orte wie Tatti sind vom Aussterben bedroht.In dieser kleinen italienischen Stadt fehlte den älteren Bewohnern die Kraft, ihre schwindende Weltneu zu erfinden, und sie verloren die Hoffnung – bis Aussenstehende wie der Filmemacher Rue-di Gerber kamen. Seine Freundschaft mit den letzten Bauern des Ortes, den Zwillingsbrüdern Mar-co und Massimo, löste eine stille Wiederbelebung aus. Zusammen mit anderen Neuankömmlin-gen begannen sie, das verlassene Land zu restaurieren und ein neues Lebensgefühl zu schaffen.Die Wiederbelebung des Dorfes findet ihr emotionales Zentrum in Marcos persönlicher Krise. Er mussseine Selbstveränderung meistern, seine Wurzeln ehren und gleichzeitig seine Zukunft neu gestalten.Dieser Film ist sowohl ein intimes Porträt als auch eine universelle Geschichte der Resilienz. Er zeigt,wie Gemeinschaften wiedergeboren werden können, wenn sich alte und neue Kräfte vereinen – indemsie das bewahren, was am wichtigsten ist, und sich gleichzeitig trauen, sich weiterzuentwickeln.
BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT – VORPREMIERE IN ANWESENHEIT VON GÄSTEN
Kino Sputnik
Dienstag, 14. April 2026
20:00–22:30 Uhr

BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT – VORPREMIERE IN ANWESENHEIT VON GÄSTEN

Kino Sputnik
Dienstag, 14. April 2026. 20:00–22:30 Uhr
Vorpremiere in Anwesenheit von Gästen
BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT
Schweiz 2025, Dokumentation, 120 Min. Dialekt

Regie: Gabriela Schärer


Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude (z .B. das Ziegelhof Areal) vor dem Abriss und baut sie mit recyceltem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale in urbane Lebensräume, die für einen sorgsamen Umgang mit unserer Umwelt und miteinander stehen. So sind in Winterthur, Basel und Zürich öffentliche Räume entstanden, die zukunftsweisende Begegnungsorte sind. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist sie ein Vorbild für die junge Generation, die sich für eine nachhaltigere und gerechtere Welt einsetzt. Barbara Buser ist eine Pionierin der Nachhaltigkeit, die durch ihre Weitsicht, ihren Durchsetzungswillen und ihre unbändige Schaffenskraft beeindruckt.
SUBTRACTION
Landkino im Sputnik
Donnerstag, 16. April 2026
20:15–22:30 Uhr

SUBTRACTION

Landkino im Sputnik
Donnerstag, 16. April 2026. 20:15–22:30 Uhr
Reihe: Teheran

SUBTRACTION
Iran 2022, 107 Min. Farbe. DCP. OV/d/f

Regie: Mani Haghighi


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«Führt uns vor Augen, wie man im Iran ein Doppelleben führen muss, um als Individuum vielleicht zu überleben» Rex

«Farzaneh und Jalal leben in Teheran in eher einfachen Verhältnissen. Sie ist schwanger und gesundheitlich angeschlagen; er wirkt grosszügig und bemüht sich, sie zu unterstützen. Eines Tages sieht Farzaneh ihren Mann mit einer anderen Frau. Als sie ihn zur Rede stellt, versichert er ihr, dass sie geträumt haben muss. Dennoch macht er sich auf den Weg, die Fremde zu finden. Und er entdeckt, dass sie Farzaneh zum Verwechseln ähnlich sieht. Die Doppelgängerin heisst Bita, lebt wohlhabend und ist mit Mohsen verheiratet. Dieser gleicht seinerseits Jalal wie aus dem Gesicht geschnitten.» Trigon

«Der Regisseur zu seinem Film: ‹Das Leben in einer Theokratie spaltet dich in zwei Teile. Um zu überleben, muss man zwischen zwei Ichs wechseln – einer Privatperson im Geheimen und einer öffentlichen Person mit Maske. Die Spaltung dringt bis in die kleinsten Ritzen deines Lebens vor, und jede Zelle produziert eine Nachbildung von sich selbst. Diese Kopie von dir selbst schützt dich vor der Brutalität um dich herum, kann sich aber auch zerstörerisch gegen dich wenden. Ich wollte schon immer einen Film über diese Verdoppelung und deren katastrophalen Folgen realisieren.›» Mani Haghighi, Cameo
Liestal als Kurort. Vortrag von Dominik Wunderlin
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 17. April 2026
19:30 Uhr

Liestal als Kurort. Vortrag von Dominik Wunderlin

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 17. April 2026. 19:30 Uhr
Gasthäuser mit Badebetrieb haben im Baselbiet eine lange Tradition; geblieben ist einzig Bad Ramsach. Ein wichtiges Zentrum des Bädertourismus war die Region Liestal mit dem Bubendörfer Bad und Schauenburg sowie nach 1850 mit dem Bienenberg und dem Falken an der Rheinstrasse. Ihr Erfolg basierte auf Solbadkuren, aber auch auf einem Angebot, das in der Belle Epoque selbst eine Kundschaft aus dem Ausland anlockte und Liestal bis zum Ersten Weltkrieg den Ruf eines internationalen Kurorts verlieh. Der Kulturhistoriker und Kurator Dominik Wunderlin zeichnet in seinem Vortrag die faszinierende Geschichte der Kurhäuser nach und zeigt Bilder, die Liestal als ungewohnt mondänen Ferienort präsentieren.
Eintritt: Fr. 15.– / 10.–
WALTER LIETHA – PREMIERE IN ANWESENHEIT VON REGISSEUR STEFAN HAUPT
Kino Sputnik
Freitag, 17. April 2026
18:00–20:15 Uhr

WALTER LIETHA – PREMIERE IN ANWESENHEIT VON REGISSEUR STEFAN HAUPT

Kino Sputnik
Freitag, 17. April 2026. 18:00–20:15 Uhr
Premiere in Anwesenheit des Regisseurs Stefan Haupt
WALTER LIETHA – DRUM SING I, GRAD DRUM
Schweiz 2025, Dokumentation, 73 Min. Dialekt

Regie: Stefan Haupt


Der Bündner Sänger Walter Lietha zählte in den 1970er Jahren zu den grossen Namen der Schweizer Musikszene und wurde mit seinen poetischen, teils zeitkritischen Liedern zur Stimme einer Generation. Doch anfangs der 80er Jahre verstummte diese Stimme in der Öffentlichkeit weitgehend. Im August 2025 wurde der 75jährige Bündner Barde am Musikfestival «Alpentöne» mit einem Konzert geehrt, bei dem unter anderem auch Corin Curschellas, Sophie Hunger, Stephan Eicher, Michael von der Heide und die Narrenschiffband auftraten. Was ist aus Walter Lietha, seinen Utopien, seinen Liedern geworden?
Blue Note Quartet – Jazz der frühen Blue Note Epoche
Kulturscheune Liestal
Samstag, 18. April 2026
20:00 Uhr

Blue Note Quartet – Jazz der frühen Blue Note Epoche

Kulturscheune Liestal
Samstag, 18. April 2026. 20:00 Uhr
Sascha Schönhaus (saxes), Roland Köppel (p), Roberto Koch (b) und Michi Wipf (dr)


Die erste musikalische Zusammenarbeit gestalteten Sascha Schönhaus und Roland Köppel zusammen mit Tobias Friedli am Schlagzeug in der live-Aufnahme der CD «Mr. Badman» im Jahr 2003.

In der lokalen Presse wurde die Band als «Coltrane`s Erbe» und «An Coltrane heran und über Coltrane hinaus» bezeichnet. Schönhaus und Köppel spielten in der Folge über mehrere Jahre im «Bait Jaffe Klezmer Orchestra» Konzerte und Tourneen und realisierten in dieser Form CD-Aufnahmen. In unterschiedlichen Jazz-Quartett Formationen haben die beiden Musiker seither ihre gemeinsame Sprache weiterentwickelt.

Die grosse Konstante und verbindendes Element für die beiden Schweizer Musiker blieb über all die Jahre die Liebe zu den legendären ‘Blue Note’ Aufnahmen der 1950er und 1960er Jahre. Dieses Label wurde von Alfred Lion und Francis Wolff 1939 gegründet und förderte die damals jungen Talente, John Coltrane, Joe Henderson, Bud Powell und Lee Morgan neben vielen anderen.

Seit 2022 spielen Sascha Schönhaus und Roland Köppel regelmässig mit Michael Wipf und Roberto Koch im Quartett. Michael Wipf ist seit vielen Jahren als gefragter Sideman in der Schweiz aktiv, unter anderem mit dem Daniel Blanc Quartett. Der in Venezuela geborenen Bassist Roberto Koch ist ein absoluter Ausnahmemusiker am Kontrabass, spielte mit u.a. Mike Stern, Anat Cohen und Steve Kahn.

Die vier Musiker teilen eine gemeinsame Leidenschaft für die Merkmale der frühen Blue Note Epoche: die improvisatorische Freiheit, komplexe Harmonien, rhythmische Vielfalt und die spirituelle Tiefe.

2025 bringt «The Blue Note Quartet» Kompositionen die auf dem legendären Label veröffentlicht wurden, wieder live auf die Bühne. Somit lebt dieses musikalische Erbe weiter, das in den letzten Jahren von den Bühnen verschwand und in dieser Formation eine kreative und würdige Weiterentwicklung erfährt.


Weitere Informationen:
www.schoenhaus-express.ch
www.rolandkoeppel.ch
www.baitjaffe.ch
Blue Note Quartet – Jazz der frühen Blue Note Epoche
Kulturscheune Liestal
Sonntag, 19. April 2026
17:00 Uhr

Blue Note Quartet – Jazz der frühen Blue Note Epoche

Kulturscheune Liestal
Sonntag, 19. April 2026. 17:00 Uhr
Sascha Schönhaus (saxes), Roland Köppel (p), Roberto Koch (b) und Michi Wipf (dr)


Die erste musikalische Zusammenarbeit gestalteten Sascha Schönhaus und Roland Köppel zusammen mit Tobias Friedli am Schlagzeug in der live-Aufnahme der CD «Mr. Badman» im Jahr 2003.

In der lokalen Presse wurde die Band als «Coltrane`s Erbe» und «An Coltrane heran und über Coltrane hinaus» bezeichnet. Schönhaus und Köppel spielten in der Folge über mehrere Jahre im «Bait Jaffe Klezmer Orchestra» Konzerte und Tourneen und realisierten in dieser Form CD-Aufnahmen. In unterschiedlichen Jazz-Quartett Formationen haben die beiden Musiker seither ihre gemeinsame Sprache weiterentwickelt.

Die grosse Konstante und verbindendes Element für die beiden Schweizer Musiker blieb über all die Jahre die Liebe zu den legendären ‘Blue Note’ Aufnahmen der 1950er und 1960er Jahre. Dieses Label wurde von Alfred Lion und Francis Wolff 1939 gegründet und förderte die damals jungen Talente, John Coltrane, Joe Henderson, Bud Powell und Lee Morgan neben vielen anderen.

Seit 2022 spielen Sascha Schönhaus und Roland Köppel regelmässig mit Michael Wipf und Roberto Koch im Quartett. Michael Wipf ist seit vielen Jahren als gefragter Sideman in der Schweiz aktiv, unter anderem mit dem Daniel Blanc Quartett. Der in Venezuela geborenen Bassist Roberto Koch ist ein absoluter Ausnahmemusiker am Kontrabass, spielte mit u.a. Mike Stern, Anat Cohen und Steve Kahn.

Die vier Musiker teilen eine gemeinsame Leidenschaft für die Merkmale der frühen Blue Note Epoche: die improvisatorische Freiheit, komplexe Harmonien, rhythmische Vielfalt und die spirituelle Tiefe.

2025 bringt «The Blue Note Quartet» Kompositionen die auf dem legendären Label veröffentlicht wurden, wieder live auf die Bühne. Somit lebt dieses musikalische Erbe weiter, das in den letzten Jahren von den Bühnen verschwand und in dieser Formation eine kreative und würdige Weiterentwicklung erfährt.


Weitere Informationen:
www.schoenhaus-express.ch
www.rolandkoeppel.ch
www.baitjaffe.ch
DER TOD IST EIN ARSCHLOCH – PREMIERE IN ANWESENHEIT VON GÄSTEN
Kino Sputnik
Freitag, 24. April 2026
18:00–20:00 Uhr

DER TOD IST EIN ARSCHLOCH – PREMIERE IN ANWESENHEIT VON GÄSTEN

Kino Sputnik
Freitag, 24. April 2026. 18:00–20:00 Uhr
Premiere in Anwesenheit von Gästen
DER TOD IST EIN ARSCHLOCH
Deutschland 2025, Dokumentation, 79 Min. D

Regie: Michael Schwarz


Bestsellerautor Eric Wrede, bekannt als Deutschlands wohl unkonventionellster Bestatter, und sein Team nehmen uns in Der Tod ist ein Arschloch mit auf eine ebenso berührende wie schonungslos ehrliche Reise an den Rand des Lebens. Zwischen Krematorien, Wohnzimmern voller Erinnerungen und Gesprächen mit Trauernden entsteht ein Film, der dem Tod nicht ehrfürchtig die Hand reicht, sondern ihm frech ins Gesicht lacht.

Mit Witz, Wärme und viel Empathie stellt der Film die Frage: Warum verdrängen wir das Unvermeidliche so konsequent – und was würde passieren, wenn wir den Tod endlich ins Leben lassen? Eric Wrede öffnet Türen zu einem neuen Umgang mit Abschied, Schmerz und Erinnerung – dabei ist er mal provokant, mal tiefgründig, aber immer menschlich.

Der Tod ist ein Arschloch ist kein trockener Dokumentarfilm, sondern ein mutiges Porträt über das Sterben in unserer Gesellschaft – und ein Plädoyer dafür, endlich wieder lebendig zu leben. Radikal ehrlich. Erfrischend anders. Und verdammt notwendig.
Zu Adelheid Duvanels 90. Geburtstag. Lesung von Regula Grauwiller
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 24. April 2026
19:30 Uhr

Zu Adelheid Duvanels 90. Geburtstag. Lesung von Regula Grauwiller

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 24. April 2026. 19:30 Uhr
Die Texte der Schriftstellerin (und Malerin) Adelheid Duvanel werden zuweilen mit denjenigen von Franz Kafka oder Ingeborg Bachmann verglichen. Dennoch hat diese literarische Ausnahmeerscheinung mit Baselbieter Wurzeln erst in den letzten Jahren durch drei Neueditionen wieder die ihr gebührende Aufmerksamkeit erfahren. Ihre Erzählungen faszinieren durch ihren subtilen, lakonischen und unverwechselbar eigenen Stil, während ihre Briefe die anrührende Tragik ihrer Biografie eindrucksvoll nachvollziehbar machen. Duvanel muss als eine der wichtigsten Wiederentdeckungen der deutschsprachigen Literatur dieses Jahrhunderts gelten. Wer ihr Werk noch nicht kennt, kann sich an diesem Abend begeistern lassen – und alle, die Duvanel bereits schätzen, werden ihre unverwechselbare literarische Stimme, kongenial verkörpert von der Liestaler Schauspielerin Regula Grauwiller, umso mehr geniessen.
Eintritt: Fr. 20.– / 10.–
Vernissage «Körpersprache»
Kunsthalle Palazzo
Freitag, 24. April 2026
18:00–21:00 Uhr

Vernissage «Körpersprache»

Kunsthalle Palazzo
Freitag, 24. April 2026. 18:00–21:00 Uhr
Wir laden Sie herzliche zur Vernissage der Ausstellung «Körpersprache» in der Kunsthalle Palazzo ein.

Im Frühling/Sommer findet in der Kunsthalle Palazzo die Ausstellung «Körpersprache» statt. Sie umfasst vier Künstler:innen, die die Räumlichkeiten in unterschiedlicher Weise bespielen werden. Der Titel «Körpersprache» kann mehrdeutig gelesen werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die nonverbale Kommunikation gemeint, bei der Gesten, Haltungen oder Bewegungen des Körpers als Mitteilungen an das Gegenüber gelesen werden können. Im Ausstellungskontext kann ein dreidimensionales Objekt im Ausstellungsraum als Körper verstanden werden, der mit seiner Präsenz auf den Umraum und die Besuchenden reagiert und damit mit ihnen zu sprechen beginnt. Auch der architektonische Innenraum ist ein Körper, der die Werke und die Besuchenden in sich aufnimmt und in einen Dialog mit ihnen tritt.

Die für die Ausstellung eingeladenen Kunstschaffenden beschäftigen sich in ihren Werken mit dem Körper und dem Verhältnis zum Raum. Thomas Hauri schafft mit seiner Malerei auf Papier körperhafte Räume, deren Innenleben wie eine Haut ausgekleidet ist. Sofía Durrieu beschäftigt sich in ihrem Werk mit künstlichen Auskragungen am menschlichen Körper und mit den Widerständen, die sich diesem entgegenstellen. Pawel Ferus arbeitet in seinem skulpturalen Werk mit grossformatigen Körperfragmenten wie Köpfen oder Füssen, die in Bezug zum architektonischen Körper und zu den Körpern der Besuchenden treten und Fragen des Massstabs aufwerfen. Anastasia Müller widmet sich dem Körper als wissenschaftlicher Gegenstand, indem sie medizinische Aspekte sowie neue technologische Mittel in ihre forschende Zugangsweise einfliessen lässt.

Die Ausstellung möchte die Besuchenden auf den eigenen Körper aufmerksam machen – in der Bewegung im Raum und in der Wechselwirkung und Kommunikation mit den Kunstwerken.
Ausstellung «Körpersprache»
Kunsthalle Palazzo
Sa., 25. April 2026 bis 28. Juni 2026

Ausstellung «Körpersprache»

Kunsthalle Palazzo
Sa., 25. April 2026 bis 28. Juni 2026.
Im Frühling/Sommer findet in der Kunsthalle Palazzo die Ausstellung «Körpersprache» statt. Sie umfasst vier Künstler:innen, die die Räumlichkeiten in unterschiedlicher Weise bespielen werden. Der Titel «Körpersprache» kann mehrdeutig gelesen werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die nonverbale Kommunikation gemeint, bei der Gesten, Haltungen oder Bewegungen des Körpers als Mitteilungen an das Gegenüber gelesen werden können. Im Ausstellungskontext kann ein dreidimensionales Objekt im Ausstellungsraum als Körper verstanden werden, der mit seiner Präsenz auf den Umraum und die Besuchenden reagiert und damit mit ihnen zu sprechen beginnt. Auch der architektonische Innenraum ist ein Körper, der die Werke und die Besuchenden in sich aufnimmt und in einen Dialog mit ihnen tritt. Die für die Ausstellung eingeladenen Kunstschaffenden beschäftigen sich in ihren Werken mit dem Körper und dem Verhältnis zum Raum. Thomas Hauri schafft mit seiner Malerei auf Papier körperhafte Räume, deren Innenleben wie eine Haut ausgekleidet ist. Sofía Durrieu beschäftigt sich in ihrem Werk mit künstlichen Auskragungen am menschlichen Körper und mit den Widerständen, die sich diesem entgegenstellen. Pawel Ferus arbeitet in seinem skulpturalen Werk mit grossformatigen Körperfragmenten wie Köpfen oder Füssen, die in Bezug zum architektonischen Körper und zu den Körpern der Besuchenden treten und Fragen des Massstabs aufwerfen. Anastasia Müller widmet sich dem Körper als wissenschaftlicher Gegenstand, indem sie medizinische Aspekte sowie neue technologische Mittel in ihre forschende Zugangsweise einfliessen lässt. Die Ausstellung möchte die Besuchenden auf den eigenen Körper aufmerksam machen – in der Bewegung im Raum und in der Wechselwirkung und Kommunikation mit den Kunstwerken.
HIRSCHFELD – UNBEKANNTER BEKANNTER – PREMIERE IN ANWESENHEIT DER REGIE
Kino Sputnik
Sonntag, 26. April 2026
10:45–12:30 Uhr

HIRSCHFELD – UNBEKANNTER BEKANNTER – PREMIERE IN ANWESENHEIT DER REGIE

Kino Sputnik
Sonntag, 26. April 2026. 10:45–12:30 Uhr
Premiere in Anwesenheit von Stina Werenfels und Samir

HIRSCHFELD – UNBEKANNTER BEKANNTER
Schweiz 2026, Dokumentation, 90 Min. D

Regie: Stina Werenfeld, Samir

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Kurt Hirschfelds Biographie ist die exemplarische Geschichte eines engagierten Menschen des 20. Jahrhunderts. Geboren in einer religiösen Familie deutscher Juden, begann er sich schon in jungen Jahren mit Literatur zu beschäftigen. Anfang der dreissiger Jahre machte er sich in Deutschland einen Namen als Dramaturg. Als Kommunist und Jude, musste er vor den Nazis flüchten, wurde aber in der Schweiz zurückgewiesen.

Er ging nach Moskau, wo er bei der Theaterlegende Meyerhold arbeiten konnte, und für die Neue Zürcher Zeitung Theaterkritiken schrieb. Als Stalin begann Hirschfelds Kameraden zu verfolgen und ermorden, flüchtete er aus der Sowjetunion. Mit viel Glück kam er wieder nach Zürich, wo er mit Unterstützung seiner mutigen Zürcher Freunde, Dramaturg am Schauspielhaus wurde.

Er holte viele deutsche Talente ans Theater, wie z.B. den Autoren Bertolt Brecht oder die Schauspielerin Therese Giehse. Er verbündete sich mit konservativen Schweizer Kulturschaffenden, welche gegen die Nazis waren. So wurde das Schauspielhaus zum Zentrum des kulturellen Widerstands gegen den Faschismus in Europa. Auf diesem Renommee baute Hirschfeld nach dem Krieg, das Schauspielhaus zu einem der führenden deutschsprachigen Theater auf. Und mit den ersten Stücken von Frisch und Dürrenmatt und jungen amerikanischen Autoren etablierte er den Kanon des modernen Theaters in Europa.

Doch nach seinem Tod 1964 ging sein Name vergessen. Weder gibt es einen Film, noch ein Buch über ihn. Ob seine jüdische Herkunft in dieser Rezeption eine Rolle spielt? Sicher ist, dass die Rolle der Schweiz während der Nazi-Zeit noch nicht fertig erzählt worden ist.
Rundgang durch die Ausstellung «Körpersprache» mit Kurator Michael Babics
Kunsthalle Palazzo
Mittwoch, 29. April 2026
15:00–16:00 Uhr

Rundgang durch die Ausstellung «Körpersprache» mit Kurator Michael Babics

Kunsthalle Palazzo
Mittwoch, 29. April 2026. 15:00–16:00 Uhr
Kurator Michael Babics führt durch die aktuelle Ausstellung «Körpersprache».

Im Frühling/Sommer findet in der Kunsthalle Palazzo die Ausstellung «Körpersprache» statt. Sie umfasst vier Künstler:innen, die die Räumlichkeiten in unterschiedlicher Weise bespielen werden. Der Titel «Körpersprache» kann mehrdeutig gelesen werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die nonverbale Kommunikation gemeint, bei der Gesten, Haltungen oder Bewegungen des Körpers als Mitteilungen an das Gegenüber gelesen werden können. Im Ausstellungskontext kann ein dreidimensionales Objekt im Ausstellungsraum als Körper verstanden werden, der mit seiner Präsenz auf den Umraum und die Besuchenden reagiert und damit mit ihnen zu sprechen beginnt. Auch der architektonische Innenraum ist ein Körper, der die Werke und die Besuchenden in sich aufnimmt und in einen Dialog mit ihnen tritt.

Die für die Ausstellung eingeladenen Kunstschaffenden beschäftigen sich in ihren Werken mit dem Körper und dem Verhältnis zum Raum. Thomas Hauri schafft mit seiner Malerei auf Papier körperhafte Räume, deren Innenleben wie eine Haut ausgekleidet ist. Sofía Durrieu beschäftigt sich in ihrem Werk mit künstlichen Auskragungen am menschlichen Körper und mit den Widerständen, die sich diesem entgegenstellen. Pawel Ferus arbeitet in seinem skulpturalen Werk mit grossformatigen Körperfragmenten wie Köpfen oder Füssen, die in Bezug zum architektonischen Körper und zu den Körpern der Besuchenden treten und Fragen des Massstabs aufwerfen. Anastasia Müller widmet sich dem Körper als wissenschaftlicher Gegenstand, indem sie medizinische Aspekte sowie neue technologische Mittel in ihre forschende Zugangsweise einfliessen lässt.

Die Ausstellung möchte die Besuchenden auf den eigenen Körper aufmerksam machen – in der Bewegung im Raum und in der Wechselwirkung und Kommunikation mit den Kunstwerken.
WHAT’S EATING GILBERT GRAPE
Landkino im Sputnik
Donnerstag, 07. Mai 2026
20:15–22:30 Uhr

WHAT’S EATING GILBERT GRAPE

Landkino im Sputnik
Donnerstag, 07. Mai 2026. 20:15–22:30 Uhr
Reihe: Leonardo DiCaprio

WHAT’S EATING GILBERT GRAPE
USA 1993, 118 Min. Farbe. 35 mm. E/d/f

Regie: Lasse Hallström


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«Sensibel und humorvoll inszeniertes Porträt amerikanischen Kleinstadtlebens» Filmkunstkinos Hannover

«Nach dem Selbstmord des Vaters hat der 17-jährige Gilbert die Verantwortung im Hause Grape übernommen: Liebevoll kümmert er sich um seine Schwestern Amy und Ellen, die extrem übergewichtige Mutter sowie den geistig behinderten Bruder Arnie. Die Kleinstadt Endora in Iowa scheint alles zu sein, was es in Gilberts Leben geben kann. Dies ändert sich unvermittelt, als er Becky kennen lernt, die mit ihrer Grossmutter und einer Lastwagenkarawane auf der Durchreise ist und die Reise wegen einer Panne in Endora unterbricht.» Cameo

«In dem Film von Lasse Hallström liefert DiCaprio eine mitreissende, wunderschön detaillierte Darstellung des autistischen Jungen Arnie. (…) Da ihm persönliche Erfahrungen fehlten, sah sich DiCaprio vor dem Vorsprechen für die Rolle des Arnie ein Video eines echten Kindes mit einer ähnlichen Behinderung an. ‹Ich habe es mir drei Tage lang jeden Tag angesehen.› (…) Nachdem er die Rolle bekommen hatte, verbrachte er eine Woche in einem Zentrum für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. ‹Ich habe hundert Dinge bemerkt und aufgegriffen und bin mit einer Checkliste von Eigenschaften für die Figur zu Lasse gegangen›, erinnert sich DiCaprio. Leonardo nahm eine Gewohnheit auf, mit den Fingern zu gestikulieren, was bei Menschen mit Autismus sehr häufig vorkommt, und schrieb sie Arnie zu.» Galina Titarenko, Digication.com
Rundgang durch die Ausstellung «Körpersprache» mit Kuratorin Olivia Jenni
Kunsthalle Palazzo
Freitag, 08. Mai 2026
15:00–16:00 Uhr

Rundgang durch die Ausstellung «Körpersprache» mit Kuratorin Olivia Jenni

Kunsthalle Palazzo
Freitag, 08. Mai 2026. 15:00–16:00 Uhr
Kuratorin Olivia Jenni führt durch die aktuelle Ausstellung «Körpersprache».

Im Frühling/Sommer findet in der Kunsthalle Palazzo die Ausstellung «Körpersprache» statt. Sie umfasst vier Künstler:innen, die die Räumlichkeiten in unterschiedlicher Weise bespielen werden. Der Titel «Körpersprache» kann mehrdeutig gelesen werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die nonverbale Kommunikation gemeint, bei der Gesten, Haltungen oder Bewegungen des Körpers als Mitteilungen an das Gegenüber gelesen werden können. Im Ausstellungskontext kann ein dreidimensionales Objekt im Ausstellungsraum als Körper verstanden werden, der mit seiner Präsenz auf den Umraum und die Besuchenden reagiert und damit mit ihnen zu sprechen beginnt. Auch der architektonische Innenraum ist ein Körper, der die Werke und die Besuchenden in sich aufnimmt und in einen Dialog mit ihnen tritt.

Die für die Ausstellung eingeladenen Kunstschaffenden beschäftigen sich in ihren Werken mit dem Körper und dem Verhältnis zum Raum. Thomas Hauri schafft mit seiner Malerei auf Papier körperhafte Räume, deren Innenleben wie eine Haut ausgekleidet ist. Sofía Durrieu beschäftigt sich in ihrem Werk mit künstlichen Auskragungen am menschlichen Körper und mit den Widerständen, die sich diesem entgegenstellen. Pawel Ferus arbeitet in seinem skulpturalen Werk mit grossformatigen Körperfragmenten wie Köpfen oder Füssen, die in Bezug zum architektonischen Körper und zu den Körpern der Besuchenden treten und Fragen des Massstabs aufwerfen. Anastasia Müller widmet sich dem Körper als wissenschaftlicher Gegenstand, indem sie medizinische Aspekte sowie neue technologische Mittel in ihre forschende Zugangsweise einfliessen lässt.

Die Ausstellung möchte die Besuchenden auf den eigenen Körper aufmerksam machen – in der Bewegung im Raum und in der Wechselwirkung und Kommunikation mit den Kunstwerken.
Der Jurist als Schriftsteller. Zum Leben und Werk von Peter Noll (1926-1982)
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Dienstag, 19. Mai 2026
19:30 Uhr

Der Jurist als Schriftsteller. Zum Leben und Werk von Peter Noll (1926-1982)

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Dienstag, 19. Mai 2026. 19:30 Uhr
Peter Noll, Rechtsprofessor an der Universität Zürich, war kein Hochschullehrer, der sich in den Elfenbeinturm zurückzog. Der Strafrechtler brachte sich vielmehr in die zeitgenössischen Debatten ein. Er publizierte als erster zu den Landesverrätern im Zweiten Weltkrieg, was ein starkes Echo auslöste. Wer war dieser Jurist, der als Pfarrerssohn in Arlesheim aufwuchs und mit nur 56 Jahren an einer Krebserkrankung starb? Der Historiker Lorenz Degen beleuchtet unterhaltsam die Stationen und Spuren seines Wirkens.
Eintritt: Fr. 15.– / 10.–
Daniela Dill: Trotz däm
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 29. Mai 2026
19:30 Uhr

Daniela Dill: Trotz däm

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 29. Mai 2026. 19:30 Uhr
Die Baselbieter Spoken-Word-Künstlerin Daniela Dill – ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin des DISTL – bringt ihr brandneues, erstes abendfüllendes Solo-Programm nach Liestal. Mit pointierten, autofiktionalen Geschichten zeichnet sie ein lustvoll-ironisches Panorama familiärer Enttäuschungen, die sich über Generationen hinweg wiederholen. Dabei legt sie mit bissigem Humor die gängigen Erwartungen unserer Gesellschaft frei. Ein Abend voller Witz, Tiefgang – und Stoff zum Nachdenken.
Eintritt: Fr. 20.– / 10.–
Familienführung «Körpersprache»
Kunsthalle Palazzo
Freitag, 29. Mai 2026
15:00–16:00 Uhr

Familienführung «Körpersprache»

Kunsthalle Palazzo
Freitag, 29. Mai 2026. 15:00–16:00 Uhr
Spielerischer Rundgang für Klein und Gross

Im Frühling und Sommer gibt es in der Kunsthalle Palazzo eine spannende Ausstellung mit dem Titel „Körpersprache“.

Was bedeutet das eigentlich?

„Körpersprache“ kennen wir alle: Wenn jemand winkt, lacht oder die Arme verschränkt, sagt der Körper etwas – ganz ohne Worte!
In dieser Ausstellung geht es aber auch noch um etwas anderes:
Hier können sogar Kunstwerke und Räume «sprechen». Grosse Bilder, Skulpturen oder der Raum selbst wirken wie Körper. Sie reagieren auf dich – und du auf sie. So entsteht eine Art Gespräch, ganz ohne Worte.
Beim Rundgang wirst du eingeladen, auf deinen eigenen Körper zu achten:
Wie bewegst du dich im Raum? Wie fühlst du dich zwischen den Kunstwerken?
Vielleicht merkst du: Auch du bist ein Teil dieser Ausstellung!

Diese Führung ist für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren – und natürlich auch für ihre Eltern, Grosseltern, Götti oder Gotti.
Rundgang durch die Ausstellung «Körpersprache» mit Kurator Michael Babics
Kunsthalle Palazzo
Mittwoch, 03. Juni 2026
15:00–16:00 Uhr

Rundgang durch die Ausstellung «Körpersprache» mit Kurator Michael Babics

Kunsthalle Palazzo
Mittwoch, 03. Juni 2026. 15:00–16:00 Uhr
Kurator Michael Babics führt durch die aktuelle Ausstellung «Körpersprache».

Im Frühling/Sommer findet in der Kunsthalle Palazzo die Ausstellung «Körpersprache» statt. Sie umfasst vier Künstler:innen, die die Räumlichkeiten in unterschiedlicher Weise bespielen werden. Der Titel «Körpersprache» kann mehrdeutig gelesen werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die nonverbale Kommunikation gemeint, bei der Gesten, Haltungen oder Bewegungen des Körpers als Mitteilungen an das Gegenüber gelesen werden können. Im Ausstellungskontext kann ein dreidimensionales Objekt im Ausstellungsraum als Körper verstanden werden, der mit seiner Präsenz auf den Umraum und die Besuchenden reagiert und damit mit ihnen zu sprechen beginnt. Auch der architektonische Innenraum ist ein Körper, der die Werke und die Besuchenden in sich aufnimmt und in einen Dialog mit ihnen tritt.

Die für die Ausstellung eingeladenen Kunstschaffenden beschäftigen sich in ihren Werken mit dem Körper und dem Verhältnis zum Raum. Thomas Hauri schafft mit seiner Malerei auf Papier körperhafte Räume, deren Innenleben wie eine Haut ausgekleidet ist. Sofía Durrieu beschäftigt sich in ihrem Werk mit künstlichen Auskragungen am menschlichen Körper und mit den Widerständen, die sich diesem entgegenstellen. Pawel Ferus arbeitet in seinem skulpturalen Werk mit grossformatigen Körperfragmenten wie Köpfen oder Füssen, die in Bezug zum architektonischen Körper und zu den Körpern der Besuchenden treten und Fragen des Massstabs aufwerfen. Anastasia Müller widmet sich dem Körper als wissenschaftlicher Gegenstand, indem sie medizinische Aspekte sowie neue technologische Mittel in ihre forschende Zugangsweise einfliessen lässt.

Die Ausstellung möchte die Besuchenden auf den eigenen Körper aufmerksam machen – in der Bewegung im Raum und in der Wechselwirkung und Kommunikation mit den Kunstwerken.
‹Brüderleben›. Lesung von Kaspar Lüscher
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 05. Juni 2026
19:30 Uhr

‹Brüderleben›. Lesung von Kaspar Lüscher

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 05. Juni 2026. 19:30 Uhr
Der aus Liestal stammende Schauspieler und Dramatiker Kaspar Lüscher liest aus seinem ersten Roman. In prägnanten, kurzen Szenen schildert er das Leben zweier grundverschiedener Brüder: ihr gemeinsames Aufwachsen in Basel, ihre Konflikte, das Ringen um die Gunst des Vaters – und zeitweise um dieselbe Frau – sowie ihre Suche nach beruflicher Verwirklichung. Gleichzeitig verwebt der Autor persönliche Entwicklungen der beiden mit der Zeitgeschichte vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die 1970er-Jahre. Letztlich ist es eine uralte Geschichte: jene von Kain und Abel.
Eintritt: Fr. 15.– / 10.–
«Nächster Halt: Liestal!» Vortrag von Dominik Wunderlin
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 12. Juni 2026
19:30 Uhr

«Nächster Halt: Liestal!» Vortrag von Dominik Wunderlin

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 12. Juni 2026. 19:30 Uhr
In der Schweiz nahm die Eisenbahn erst mit Verspätung richtig Fahrt auf. Der künftige Verkehrsknotenpunkt Basel besass seit 1844 einen Anschluss ans französische Netz – zehn Jahre später dampfte der erste Zug nach Liestal. Nach weiteren vier Jahren war das Mittelland erreicht. Wie Liestal zu einem der ersten Bahnhöfe der Schweiz kam und wie sich der Kantonshauptort zur heutigen Drehscheibe der Mobilität entwickelte, sind Themen dieses Vortrags.
Eintritt: Fr. 15.– / 10.–
Rundgang durch die Ausstellung «Körpersprache» mit Kuratorin Olivia Jenni
Kunsthalle Palazzo
Freitag, 26. Juni 2026
15:00–16:00 Uhr

Rundgang durch die Ausstellung «Körpersprache» mit Kuratorin Olivia Jenni

Kunsthalle Palazzo
Freitag, 26. Juni 2026. 15:00–16:00 Uhr
Kuratorin Olivia Jenni führt durch die aktuelle Ausstellung «Körpersprache»

Im Frühling/Sommer findet in der Kunsthalle Palazzo die Ausstellung «Körpersprache» statt. Sie umfasst vier Künstler:innen, die die Räumlichkeiten in unterschiedlicher Weise bespielen werden. Der Titel «Körpersprache» kann mehrdeutig gelesen werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die nonverbale Kommunikation gemeint, bei der Gesten, Haltungen oder Bewegungen des Körpers als Mitteilungen an das Gegenüber gelesen werden können. Im Ausstellungskontext kann ein dreidimensionales Objekt im Ausstellungsraum als Körper verstanden werden, der mit seiner Präsenz auf den Umraum und die Besuchenden reagiert und damit mit ihnen zu sprechen beginnt. Auch der architektonische Innenraum ist ein Körper, der die Werke und die Besuchenden in sich aufnimmt und in einen Dialog mit ihnen tritt.

Die für die Ausstellung eingeladenen Kunstschaffenden beschäftigen sich in ihren Werken mit dem Körper und dem Verhältnis zum Raum. Thomas Hauri schafft mit seiner Malerei auf Papier körperhafte Räume, deren Innenleben wie eine Haut ausgekleidet ist. Sofía Durrieu beschäftigt sich in ihrem Werk mit künstlichen Auskragungen am menschlichen Körper und mit den Widerständen, die sich diesem entgegenstellen. Pawel Ferus arbeitet in seinem skulpturalen Werk mit grossformatigen Körperfragmenten wie Köpfen oder Füssen, die in Bezug zum architektonischen Körper und zu den Körpern der Besuchenden treten und Fragen des Massstabs aufwerfen. Anastasia Müller widmet sich dem Körper als wissenschaftlicher Gegenstand, indem sie medizinische Aspekte sowie neue technologische Mittel in ihre forschende Zugangsweise einfliessen lässt.

Die Ausstellung möchte die Besuchenden auf den eigenen Körper aufmerksam machen – in der Bewegung im Raum und in der Wechselwirkung und Kommunikation mit den Kunstwerken.
Rundgang mit den Kurator:innen durch die Ausstellung «Körpersprache»
Kunsthalle Palazzo
Sonntag, 28. Juni 2026
15:00–16:00 Uhr

Rundgang mit den Kurator:innen durch die Ausstellung «Körpersprache»

Kunsthalle Palazzo
Sonntag, 28. Juni 2026. 15:00–16:00 Uhr
Die Kurator:innen Olivia Jenni und Michael Babics führen durch die aktuelle Ausstellung.

Im Frühling/Sommer findet in der Kunsthalle Palazzo die Ausstellung «Körpersprache» statt. Sie umfasst vier Künstler:innen, die die Räumlichkeiten in unterschiedlicher Weise bespielen werden. Der Titel «Körpersprache» kann mehrdeutig gelesen werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die nonverbale Kommunikation gemeint, bei der Gesten, Haltungen oder Bewegungen des Körpers als Mitteilungen an das Gegenüber gelesen werden können. Im Ausstellungskontext kann ein dreidimensionales Objekt im Ausstellungsraum als Körper verstanden werden, der mit seiner Präsenz auf den Umraum und die Besuchenden reagiert und damit mit ihnen zu sprechen beginnt. Auch der architektonische Innenraum ist ein Körper, der die Werke und die Besuchenden in sich aufnimmt und in einen Dialog mit ihnen tritt.

Die für die Ausstellung eingeladenen Kunstschaffenden beschäftigen sich in ihren Werken mit dem Körper und dem Verhältnis zum Raum. Thomas Hauri schafft mit seiner Malerei auf Papier körperhafte Räume, deren Innenleben wie eine Haut ausgekleidet ist. Sofía Durrieu beschäftigt sich in ihrem Werk mit künstlichen Auskragungen am menschlichen Körper und mit den Widerständen, die sich diesem entgegenstellen. Pawel Ferus arbeitet in seinem skulpturalen Werk mit grossformatigen Körperfragmenten wie Köpfen oder Füssen, die in Bezug zum architektonischen Körper und zu den Körpern der Besuchenden treten und Fragen des Massstabs aufwerfen. Anastasia Müller widmet sich dem Körper als wissenschaftlicher Gegenstand, indem sie medizinische Aspekte sowie neue technologische Mittel in ihre forschende Zugangsweise einfliessen lässt.

Die Ausstellung möchte die Besuchenden auf den eigenen Körper aufmerksam machen – in der Bewegung im Raum und in der Wechselwirkung und Kommunikation mit den Kunstwerken.
Finissage Ausstellung «Körpersprache»
Kunsthalle Palazzo
Sonntag, 28. Juni 2026
13:00–17:00 Uhr

Finissage Ausstellung «Körpersprache»

Kunsthalle Palazzo
Sonntag, 28. Juni 2026. 13:00–17:00 Uhr
Heute haben Sie die letzte Gelegenheit, die Ausstellung «Körpersprache» zu sehen. Kommen Sie vorbei. Um 15 Uhr werden die Kurator:innen und Künstler:innen durch die Ausstellung führen.

Im Frühling/Sommer findet in der Kunsthalle Palazzo die Ausstellung «Körpersprache» statt. Sie umfasst vier Künstler:innen, die die Räumlichkeiten in unterschiedlicher Weise bespielen werden. Der Titel «Körpersprache» kann mehrdeutig gelesen werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die nonverbale Kommunikation gemeint, bei der Gesten, Haltungen oder Bewegungen des Körpers als Mitteilungen an das Gegenüber gelesen werden können. Im Ausstellungskontext kann ein dreidimensionales Objekt im Ausstellungsraum als Körper verstanden werden, der mit seiner Präsenz auf den Umraum und die Besuchenden reagiert und damit mit ihnen zu sprechen beginnt. Auch der architektonische Innenraum ist ein Körper, der die Werke und die Besuchenden in sich aufnimmt und in einen Dialog mit ihnen tritt.

Die für die Ausstellung eingeladenen Kunstschaffenden beschäftigen sich in ihren Werken mit dem Körper und dem Verhältnis zum Raum. Thomas Hauri schafft mit seiner Malerei auf Papier körperhafte Räume, deren Innenleben wie eine Haut ausgekleidet ist. Sofía Durrieu beschäftigt sich in ihrem Werk mit künstlichen Auskragungen am menschlichen Körper und mit den Widerständen, die sich diesem entgegenstellen. Pawel Ferus arbeitet in seinem skulpturalen Werk mit grossformatigen Körperfragmenten wie Köpfen oder Füssen, die in Bezug zum architektonischen Körper und zu den Körpern der Besuchenden treten und Fragen des Massstabs aufwerfen. Anastasia Müller widmet sich dem Körper als wissenschaftlicher Gegenstand, indem sie medizinische Aspekte sowie neue technologische Mittel in ihre forschende Zugangsweise einfliessen lässt.

Die Ausstellung möchte die Besuchenden auf den eigenen Körper aufmerksam machen – in der Bewegung im Raum und in der Wechselwirkung und Kommunikation mit den Kunstwerken.
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