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Liestal Kultur

Aktuelle Veranstaltungen

NIGHT ON EARTH
Landkino im Sputnik
Donnerstag, 19. Februar 2026
20:15–22:30 Uhr

NIGHT ON EARTH

Landkino im Sputnik
Donnerstag, 19. Februar 2026. 20:15–22:30 Uhr
Reihe: Jim Jarmusch

NIGHT ON EARTH
Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan, USA 1991
129 Min. Farbe. DCP. E/df

Regie: Jim Jarmusch


«Eine Ode an das Taxi, die Nacht und das Rauchen» Xenix

«In fünf Episoden erzählt Night on Earth von den Ereignissen einer ganz bestimmten Nacht, die jeweils in einer von fünf grossen Metropolen stattfinden. Ein Taxifahrer und seine teils aberwitzigen und kuriosen Erlebnisse mit einem seiner Fahrgäste stehen jeweils im Mittelpunkt des Geschehens. Alles beginnt in der Dämmerung von Los Angeles, führt dann weiter nach New York, von dort nach Paris und Rom und endet schliesslich in Helsinki im Morgengrauen… » Lichtblick-kino

«In Jim Jarmuschs skurril-warmherziger Komödie bilden Humor und dramatischer Ernst ein Gleichgewicht, das den Ruf des Regisseurs als Meister des schrägen Humors untermauerte. Mit dem genialen Soundtrack von Tom Waits entsteht ein amüsanter Blick auf unsere Erde, der inzwischen Kultstatus erlangt hat.» Arthaus.de
DOWN BY LAW
Landkino im Sputnik
Donnerstag, 05. März 2026
20:15–22:30 Uhr

DOWN BY LAW

Landkino im Sputnik
Donnerstag, 05. März 2026. 20:15–22:30 Uhr
Reihe: Jim Jarmusch

DOWN BY LAW
USA, BRD 1986
107 Min. Sw. DCP. E/df

Regie: Jim Jarmusch


«Ein ironisches, rasant komisches Wunderwerk in Schwarz-Weiss» Patricia Hinkelbein, KinoK

«Durch ungünstige Umstände in Haft geraten teilen sich Zack (Tom Waits), ein heruntergekommener DJ, und Jack (John Lurie), ein arroganter Zuhälter, höchst ungern den kargen Raum einer Zelle, bis der italienische Tourist Roberto (Roberto Benigni) zu ihnen stösst. (…) Es ist ausgerechnet der eher geringschätzig betrachtete Italiener, der eine durchaus praktikabel erscheinende Fluchtmöglichkeit entdeckt, und so entkommt das Trio schliesslich in ein Sumpfgebiet Lousianas, wo es abermals Roberto ist, der sich als findiger Überlebenskünstler entpuppt und in der abgelegenen Gegend sogar sein persönliches kleines Glück findet …» Kino-Zeit

«In Down by Law kann man sich lange an stummen, anhaltenden Bildern satt sehen, ein vollkommenes Filmwerk, wie es Regisseure selten zustande bringen. Jarmusch hat darin nicht die vorhandene Welt reproduziert, sondern eine eigene Welt erschaffen.» Spiegel Kultur
LYDIA – SONDERVORSTELLUNG IN ANWESENHEIT DES REGISSEURS STEFAN JUNG
Kino Sputnik
Sonntag, 08. März 2026
11:00–13:00 Uhr

LYDIA – SONDERVORSTELLUNG IN ANWESENHEIT DES REGISSEURS STEFAN JUNG

Kino Sputnik
Sonntag, 08. März 2026. 11:00–13:00 Uhr
Sondervorstellung in Anwesenheit des Regisseurs Stefan Jung

LYDIA – AUFZEICHNUNGEN AUS DEM IRRENHAUS
Schweiz 2025, Dokumentation, 68 Min. D, Ab 10J

Regie: Stefan Jung


Als Lydia Welti-Escher in Rom ein neues Leben beginnen möchte, ahnt sie noch nicht, dass ihr einflussreiches Umfeld alles daran setzen wird, dies zu verhindern. Die Tochter des Politikers und Wirtschaftsführers Alfred Escher ist eine Gefangene im Korsett gesellschaftlicher Zwänge und Konventionen – und kämpft gleichzeitig für ein selbstbestimmtes Leben als Frau.
Verheiratet mit dem Bundesratssohn Emil Welti geht Lydia Welti-Escher im Herbst 1889 in Italien mit dem Kunstmaler Karl Stauffer eine Liaison ein. Von ihm fühlt sie sich verstanden, mit ihm verbindet sie seit Jahren eine innige Freundschaft. Kurze Zeit später wird sie in die geschlossene, psychiatrische Klinik von Rom eingeliefert, veranlasst durch die Schweizer Behörden. Es wird ihr eine massive Beeinträchtigung ihrer geistigen Fähigkeiten unterstellt.
MELODIE – PREMIERE IN ANWESENHEIT DER REGISSEURIN ANKA SCHMID
Kino Sputnik
Montag, 09. März 2026
18:00–20:15 Uhr

MELODIE – PREMIERE IN ANWESENHEIT DER REGISSEURIN ANKA SCHMID

Kino Sputnik
Montag, 09. März 2026. 18:00–20:15 Uhr
Premiere in Anwesenheit der Regisseurin Anka Schmid

MELODIE
Schweiz 2025, Dokumentation, 87 Min. Dialekt, Ab 0J

Regie: Anka Schmid


Menschen unterschiedlicher Herkunft geben sich allein oder in Gemeinschaft dem Gesang hin. Singen gibt über alle Lebenslagen hinweg ein Gefühl von Kraft, Glück und Trost, es berührt unsere Seele und weckt unsere Erinnerungen. Von der Tessiner Rapperin zur kurdischen Flüchtlingsfamilie, vom Frühgeborenen bis zu Menschen mit Demenz schafft Gesang Vertrauen und Wohlbefinden. Gemeinschaftliches Singen erfordert Zuhören und sich auf die Anderen einstimmen. Das gilt für Fussballfans, den gemischten Chor GoAndSing, den traditionellen Männerchor im Thurgau, die Schwestern vom Kloster Fahr bis hin zum kämpferischen Gesang an der Frauendemo. Dass Singen ein individueller Ausdruck und kollektives Erlebnis zugleich ist, zeigt MELODIE als leichtfüssiger, melodiöser und in schwierigen Zeiten beschwingender Film.
GHOST DOG
Landkino im Sputnik
Donnerstag, 12. März 2026
20:15–22:30 Uhr

GHOST DOG

Landkino im Sputnik
Donnerstag, 12. März 2026. 20:15–22:30 Uhr
Reihe: Jim Jarmusch

GHOST DOG: THE WAY OF THE SAMURAI
Frankreich, Deutschland, USA, Japan 1999
116 Min. Farbe. DCP. E/df

Regie: Jim Jarmusch


«Eine surreale Ballade über das Leben, Sterben, Töten und Getötetwerden» Spiegel Kultur

«Er lebt in einer kleinen Hütte auf dem Dach einer Mietskaserne. Ghost Dog ist ein Auftragskiller, und zwar ein ziemlich einsamer: Seine Aufträge bekommt er über Brieftauben, die er in einem Verschlag neben seiner Hütte hält, sein einziger Medienkonsum ist ‹Hagakure›, ein altes japanisches Buch über den Kodex des Samurai. Er lebt von den Aufträgen eines Mafioso, doch irgendwann ist sein Kopf in der Schlinge der Mafia.» Lichter Filmfest Frankfurt International

«Ghost Dog, verkörpert vom wunderbaren Forest Whitaker, arbeitet als Killer und lebt nach dem strengen Kodex der Samurai. Einer der berühmtesten Killerfilme heisst im Original Le Samourai. Wie Melvilles Klassiker ist auch Jim Jarmuschs erstaunliches neues Werk – so paradox es klingt – ein Film über das Töten und die Liebe zum Leben.» Epd-film
THE NARRATIVE – PREMIERE IN ANWESENHEIT VON REGISSEUR MARTIN SCHILT
Kino Sputnik
Freitag, 13. März 2026
17:45–20:00 Uhr

THE NARRATIVE – PREMIERE IN ANWESENHEIT VON REGISSEUR MARTIN SCHILT

Kino Sputnik
Freitag, 13. März 2026. 17:45–20:00 Uhr
Premiere in Anwesenheit des Regisseurs Martin Schilt
THE NARRATIVE
Schweiz 2026, Dokumentation, 103 Min. OV/d

Regie: Bernard Weber, Martin Schilt


Eröffnungsfilm der Solothurner Filmtage 2026

The Kweku Adoboli Story – Solange Kweku Adoboli für die UBS London Millionen erwirtschaftet, scheint ihm eine goldene Zukunft sicher. Doch als der junge Trader die Verantwortung für einen Verlust von 2.3 Milliarden Dollar übernimmt, ändert sich das Narrativ schlagartig. Der Film hinterfragt die gängige Darstellung seiner Geschichte und stellt das Gerichtsverfahren anhand der originalen Protokolle nach – ein Prozess, der mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet.
The Narrative, ein Film über Verantwortung innerhalb des Räderwerks des globalen Kapitalismus.
Vernissage der Ausstellung ‹Badekuren im Entdeckerland›
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 13. März 2026
18:00 Uhr

Vernissage der Ausstellung ‹Badekuren im Entdeckerland›

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 13. März 2026. 18:00 Uhr
Nach einem Grusswort von Regierungsrat Anton Lauber gibt Kurator Dominik Wunderlin zur Eröffnung der Ausstellung eine mit Anekdoten gespickte Einführung ins Thema. Anschliessend bietet sich die Möglichkeit, in der Ausstellung einen Augenschein zu nehmen oder sich beim Apéro in Fachgespräche zu vertiefen.
Sonderausstellung ‹Badekuren im Entdeckerland. Zur Geschichte des Fremdenverkehrs zwischen Jura und Rhein›
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Sa., 14. März 2026 bis 03. Januar 2027

Sonderausstellung ‹Badekuren im Entdeckerland. Zur Geschichte des Fremdenverkehrs zwischen Jura und Rhein›

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Sa., 14. März 2026 bis 03. Januar 2027.
Wussten Sie, dass die Nordwestschweiz in früheren Jahrhunderten Fremde von weither anzog – Menschen, die in einem Kurhotel eine Badekur genossen, durch die malerische Landschaft flanierten und besonders reizvolle Ansichten in ihren Reisetagebüchern skizzierten? Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs war es denn auch keine Seltenheit, dass sich Besucherinnen und Besucher aus unterschiedlichen Ländern für mehrere Tage oder gar Wochen im Hinterland der Stadt Basel aufhielten.
Die Ausstellung will anhand verschiedenartiger Dokumente und Installationen zeigen, welche Entwicklung der Fremdenverkehr in unserer Region durchlief, welche Klientel früher das Land zwischen Jura und Rhein aufsuchte und welche Kundschaft heute mit welchen Angeboten angesprochen wird. Dabei gibt es auch viel Überraschendes zu entdecken.
COFFEE AND CIGARETTES
Landkino im Sputnik
Sonntag, 15. März 2026
11:00–13:15 Uhr

COFFEE AND CIGARETTES

Landkino im Sputnik
Sonntag, 15. März 2026. 11:00–13:15 Uhr
Reihe: Jim Jarmusch

COFFEE AND CIGARETTES
Italien, Japan, USA 2003
95 Min. Sw. DCP. E/df

Regie: Jim Jarmusch


«Der Moment zwischen den Dingen» Stern

«In Coffee and Cigarettes betrachtet Jim Jarmusch das Leben, wenn es Pause macht. Gedreht hat er die elf Episoden im Verlauf von siebzehn Jahren, die Form ist dabei stets dieselbe geblieben: In einigen wenigen, statischen Einstellungen zeigt er Menschen am Tisch. Sie trinken Kaffee (oder auch mal Tee), rauchen Zigaretten und unterhalten sich über Koffein und Nikotin, über Musik und Medizin, Drogen und Sucht, die Singles in der Jukebox und die Welt als Resonanzraum.» Thomas Allenbach, Xenix

«Der Raum, in dem im einem regelrecht den Boden unter den Füssen wegziehenden Schlusskapitel die beiden grossartig gealterten Warhol-Schauspieler Taylor Mead und Bill Rice sitzen, wirkt dann auch, als sei er eine Rumpelkammer in Gottes Fabrik, eine Halle neben dem Maschinenraum, in dem die Zahnräder des Weltwerks rattern. Ganz elegisch wird plötzlich der Ton – ein letzter Becher Schwarzgebrautes am Ende des Universums. Und aus der kleinen Kaffeepause, der kurzen Auszeit, ist mit einem Mal ein ganz grosses ‹Ich bin der Welt abhanden gekommen› geworden.» Thomas Willmann, artechock.de
LEONORA IN THE MORNING LIGHT – SONDERVORSTELLUNG IN ANWESENHEIT DER REGIE
Kino Sputnik
Donnerstag, 19. März 2026
18:00–20:30 Uhr

LEONORA IN THE MORNING LIGHT – SONDERVORSTELLUNG IN ANWESENHEIT DER REGIE

Kino Sputnik
Donnerstag, 19. März 2026. 18:00–20:30 Uhr
Sondervorstellung in Anwesenheit der Regie

LEONORA IN THE MORNING LIGHT
Deutschland 2025, Bio-Pic, 101 Min. OV/d, Ab 16J

Regie: Thor Klein, Lena Vurma


In den 1930er Jahren bricht Leonora Carrington (Olivia Vinall) mit den gesellschaftlichen Normen ihrer Zeit und tritt der surrealistischen Bewegung bei. In Paris trifft sie auf Künstlergrößen wie Salvador Dalí und André Breton, doch es ist ihre stürmische Liebesaffäre mit dem Maler Max Ernst (Alexander Scheer), die sie auf eine Reise zu sich selbst führt. Zwischen Kunst, Leidenschaft und inneren Dämonen muss sich Leonora in einer Welt voller Umbrüche behaupten. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, flieht sie nach Mexiko, wo sie ihre Freiheit und ihre eigene Stimme als Künstlerin findet.
Der Baselbieter Giacometti. Vortrag zum Bildhauer Jakob Probst
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 20. März 2026
19:30 Uhr

Der Baselbieter Giacometti. Vortrag zum Bildhauer Jakob Probst

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 20. März 2026. 19:30 Uhr
Am 28. März 1966 starb im Tessin der bedeutende Baselbieter Bildhauer Jakob Probst (1880–1966), der in der ganzen Schweiz zahlreiche Werke hinterlassen hat. Zu seinem 60. Todestag gibt Tomas Lochman, der frühere Leiter der Skulpturhalle Basel, einen Überblick über Probsts Schaffen. Einen besonderen Akzent legt er dabei auf die Werke in Liestal. Zudem eröffnet Lochman spannende Perspektiven, indem er Probsts Werk mit jenem von August Suter (1887–1965) – dem zweiten wichtigen Baselbieter Bildhauer seiner Zeit – in Beziehung setzt.
Eintritt: Fr. 15.– / 10.–
ELEPHANTS & SQUIRRELS – PREMIERE IN ANWESENHEIT VON GÄSTEN
Kino Sputnik
Sonntag, 22. März 2026
10:30–12:45 Uhr

ELEPHANTS & SQUIRRELS – PREMIERE IN ANWESENHEIT VON GÄSTEN

Kino Sputnik
Sonntag, 22. März 2026. 10:30–12:45 Uhr
Premiere in Anwesenheit von Gästen
ELEPHANTS & SQUIRRELS
Schweiz 2025, Dokumentation, 114 Min. E/d

Regie: Gregor Brändli


Bei Recherchen in Schweizer Museen stösst die sri-lankische Künstlerin Deneth Piumakshi Veda Arachchige auf eine Sammlung von menschlichen Überresten und Kulturgütern der Wanniyala-Aetto, einer indigenen Adivasi-Gemeinschaft Sri Lankas. Die Objekte wurden Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Schweizer Naturforscher Paul und Fritz Sarasin nach Basel gebracht – mit Methoden, die koloniale Gewalt und wissenschaftlichen Anspruch auf beunruhigende Weise vereinen.

Bereits in den 1970er Jahren forderte Sri Lanka die Rückgabe – doch die Schweiz lehnte ab. Jahrzehnte später setzt sich Deneth Piumakshi Veda Arachchige gemeinsam mit Uru Warige Wannila Aththo, dem Chief der Wanniyala-Aetto, erneut dafür ein, dass die sterblichen Überreste und Artefakte zurückgegeben werden. Ein langwieriger Prozess beginnt …
Kuratorenführung durch die Sonderausstellung ‹Badekuren im Entdeckerland› mit Dominik Wunderlin
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Sonntag, 22. März 2026
11:00 Uhr

Kuratorenführung durch die Sonderausstellung ‹Badekuren im Entdeckerland› mit Dominik Wunderlin

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Sonntag, 22. März 2026. 11:00 Uhr
Erfahren Sie Überraschendes und Kurioses aus der Geschichte des Fremdenverkehrs in der Nordwestschweiz von dem Spezialisten auf diesem Gebiet!
Preis: Fr. 10.– / 5.– plus Museumseintritt
Remo Zumstein: ‹Fun fact – Powerpoint-Erzählkabarett im Indikativ›
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Dienstag, 24. März 2026
19:30 Uhr

Remo Zumstein: ‹Fun fact – Powerpoint-Erzählkabarett im Indikativ›

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Dienstag, 24. März 2026. 19:30 Uhr
Burgdorf, 1988: Im Abstand von 29 Tagen kommen Freunde fürs Leben zur Welt. In einem farbig-verspielten Kabarettprogramm mit irrwitzigen Powerpoint-Höhenflügen und menschlichem Tiefgang erzählt Zumstein die Geschichte dieser von Krisen begleiteten Freundschaft und lässt dabei sogar den Nobelpreisträger Carl Spitteler zu Wort kommen.
Der Emmentaler Spoken-Word-Autor begeistert durch Texte voller Sprachwitz und überbordender Fabulierlust, aber auch durch kluge Pointen, und ist auf den Kleinkunstbühnen der ganzen Deutschschweiz anzutreffen. In Liestal hat sich der zweifache Poetry-Slam-Schweizermeister (2016 im Einzel, 2022 im Team mit Pesche Heiniger) auch als Rekordsieger des Dichter:innen-Slams unvergesslich gemacht.
Eintritt: Fr. 20.– / 10.–
BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT – VORPREMIERE IN ANWESENHEIT VON GÄSTEN
Kino Sputnik
Dienstag, 14. April 2026
20:00–22:30 Uhr

BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT – VORPREMIERE IN ANWESENHEIT VON GÄSTEN

Kino Sputnik
Dienstag, 14. April 2026. 20:00–22:30 Uhr
Vorpremiere in Anwesenheit von Gästen
BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT
Schweiz 2025, Dokumentation, 120 Min. Dialekt

Regie: Gabriela Schärer


Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude (z .B. das Ziegelhof Areal) vor dem Abriss und baut sie mit recyceltem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale in urbane Lebensräume, die für einen sorgsamen Umgang mit unserer Umwelt und miteinander stehen. So sind in Winterthur, Basel und Zürich öffentliche Räume entstanden, die zukunftsweisende Begegnungsorte sind. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist sie ein Vorbild für die junge Generation, die sich für eine nachhaltigere und gerechtere Welt einsetzt. Barbara Buser ist eine Pionierin der Nachhaltigkeit, die durch ihre Weitsicht, ihren Durchsetzungswillen und ihre unbändige Schaffenskraft beeindruckt.
Liestal als Kurort. Vortrag von Dominik Wunderlin
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 17. April 2026
19:30 Uhr

Liestal als Kurort. Vortrag von Dominik Wunderlin

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 17. April 2026. 19:30 Uhr
Gasthäuser mit Badebetrieb haben im Baselbiet eine lange Tradition; geblieben ist einzig Bad Ramsach. Ein wichtiges Zentrum des Bädertourismus war die Region Liestal mit dem Bubendörfer Bad und Schauenburg sowie nach 1850 mit dem Bienenberg und dem Falken an der Rheinstrasse. Ihr Erfolg basierte auf Solbadkuren, aber auch auf einem Angebot, das in der Belle Epoque selbst eine Kundschaft aus dem Ausland anlockte und Liestal bis zum Ersten Weltkrieg den Ruf eines internationalen Kurorts verlieh. Der Kulturhistoriker und Kurator Dominik Wunderlin zeichnet in seinem Vortrag die faszinierende Geschichte der Kurhäuser nach und zeigt Bilder, die Liestal als ungewohnt mondänen Ferienort präsentieren.
Eintritt: Fr. 15.– / 10.–
DER TOD IST EIN ARSCHLOCH – PREMIERE IN ANWESENHEIT VON GÄSTEN
Kino Sputnik
Freitag, 24. April 2026
18:00–20:00 Uhr

DER TOD IST EIN ARSCHLOCH – PREMIERE IN ANWESENHEIT VON GÄSTEN

Kino Sputnik
Freitag, 24. April 2026. 18:00–20:00 Uhr
Premiere in Anwesenheit von Gästen
DER TOD IST EIN ARSCHLOCH
Deutschland 2025, Dokumentation, 79 Min. D

Regie: Michael Schwarz


Bestsellerautor Eric Wrede, bekannt als Deutschlands wohl unkonventionellster Bestatter, und sein Team nehmen uns in Der Tod ist ein Arschloch mit auf eine ebenso berührende wie schonungslos ehrliche Reise an den Rand des Lebens. Zwischen Krematorien, Wohnzimmern voller Erinnerungen und Gesprächen mit Trauernden entsteht ein Film, der dem Tod nicht ehrfürchtig die Hand reicht, sondern ihm frech ins Gesicht lacht.

Mit Witz, Wärme und viel Empathie stellt der Film die Frage: Warum verdrängen wir das Unvermeidliche so konsequent – und was würde passieren, wenn wir den Tod endlich ins Leben lassen? Eric Wrede öffnet Türen zu einem neuen Umgang mit Abschied, Schmerz und Erinnerung – dabei ist er mal provokant, mal tiefgründig, aber immer menschlich.

Der Tod ist ein Arschloch ist kein trockener Dokumentarfilm, sondern ein mutiges Porträt über das Sterben in unserer Gesellschaft – und ein Plädoyer dafür, endlich wieder lebendig zu leben. Radikal ehrlich. Erfrischend anders. Und verdammt notwendig.
Zu Adelheid Duvanels 90. Geburtstag. Lesung von Regula Grauwiller
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 24. April 2026
19:30 Uhr

Zu Adelheid Duvanels 90. Geburtstag. Lesung von Regula Grauwiller

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 24. April 2026. 19:30 Uhr
Die Texte der Schriftstellerin (und Malerin) Adelheid Duvanel werden zuweilen mit denjenigen von Franz Kafka oder Ingeborg Bachmann verglichen. Dennoch hat diese literarische Ausnahmeerscheinung mit Baselbieter Wurzeln erst in den letzten Jahren durch drei Neueditionen wieder die ihr gebührende Aufmerksamkeit erfahren. Ihre Erzählungen faszinieren durch ihren subtilen, lakonischen und unverwechselbar eigenen Stil, während ihre Briefe die anrührende Tragik ihrer Biografie eindrucksvoll nachvollziehbar machen. Duvanel muss als eine der wichtigsten Wiederentdeckungen der deutschsprachigen Literatur dieses Jahrhunderts gelten. Wer ihr Werk noch nicht kennt, kann sich an diesem Abend begeistern lassen – und alle, die Duvanel bereits schätzen, werden ihre unverwechselbare literarische Stimme, kongenial verkörpert von der Liestaler Schauspielerin Regula Grauwiller, umso mehr geniessen.
Eintritt: Fr. 20.– / 10.–
Der Jurist als Schriftsteller. Zum Leben und Werk von Peter Noll (1926-1982)
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Dienstag, 19. Mai 2026
19:30 Uhr

Der Jurist als Schriftsteller. Zum Leben und Werk von Peter Noll (1926-1982)

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Dienstag, 19. Mai 2026. 19:30 Uhr
Peter Noll, Rechtsprofessor an der Universität Zürich, war kein Hochschullehrer, der sich in den Elfenbeinturm zurückzog. Der Strafrechtler brachte sich vielmehr in die zeitgenössischen Debatten ein. Er publizierte als erster zu den Landesverrätern im Zweiten Weltkrieg, was ein starkes Echo auslöste. Wer war dieser Jurist, der als Pfarrerssohn in Arlesheim aufwuchs und mit nur 56 Jahren an einer Krebserkrankung starb? Der Historiker Lorenz Degen beleuchtet unterhaltsam die Stationen und Spuren seines Wirkens.
Eintritt: Fr. 15.– / 10.–
Daniela Dill: Trotz däm
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 29. Mai 2026
19:30 Uhr

Daniela Dill: Trotz däm

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 29. Mai 2026. 19:30 Uhr
Die Baselbieter Spoken-Word-Künstlerin Daniela Dill – ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin des DISTL – bringt ihr brandneues, erstes abendfüllendes Solo-Programm nach Liestal. Mit pointierten, autofiktionalen Geschichten zeichnet sie ein lustvoll-ironisches Panorama familiärer Enttäuschungen, die sich über Generationen hinweg wiederholen. Dabei legt sie mit bissigem Humor die gängigen Erwartungen unserer Gesellschaft frei. Ein Abend voller Witz, Tiefgang – und Stoff zum Nachdenken.
Eintritt: Fr. 20.– / 10.–
‹Brüderleben›. Lesung von Kaspar Lüscher
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 05. Juni 2026
19:30 Uhr

‹Brüderleben›. Lesung von Kaspar Lüscher

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 05. Juni 2026. 19:30 Uhr
Der aus Liestal stammende Schauspieler und Dramatiker Kaspar Lüscher liest aus seinem ersten Roman. In prägnanten, kurzen Szenen schildert er das Leben zweier grundverschiedener Brüder: ihr gemeinsames Aufwachsen in Basel, ihre Konflikte, das Ringen um die Gunst des Vaters – und zeitweise um dieselbe Frau – sowie ihre Suche nach beruflicher Verwirklichung. Gleichzeitig verwebt der Autor persönliche Entwicklungen der beiden mit der Zeitgeschichte vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die 1970er-Jahre. Letztlich ist es eine uralte Geschichte: jene von Kain und Abel.
Eintritt: Fr. 15.– / 10.–
«Nächster Halt: Liestal!» Vortrag von Dominik Wunderlin
DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 12. Juni 2026
19:30 Uhr

«Nächster Halt: Liestal!» Vortrag von Dominik Wunderlin

DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Freitag, 12. Juni 2026. 19:30 Uhr
In der Schweiz nahm die Eisenbahn erst mit Verspätung richtig Fahrt auf. Der künftige Verkehrsknotenpunkt Basel besass seit 1844 einen Anschluss ans französische Netz – zehn Jahre später dampfte der erste Zug nach Liestal. Nach weiteren vier Jahren war das Mittelland erreicht. Wie Liestal zu einem der ersten Bahnhöfe der Schweiz kam und wie sich der Kantonshauptort zur heutigen Drehscheibe der Mobilität entwickelte, sind Themen dieses Vortrags.
Eintritt: Fr. 15.– / 10.–
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